Squalan in der Haut- und Haarpflege oder was ich schon immer über Talg wissen wollte

Unsere Haut ist unser größtes Organ ...

Was sind eigentlich Squalane?

 

Man unterscheidet Squalene und Sqaulane. Squalane sind gesättigte Kohlenwasserstoffe, die aus Squalenen gewonnen werden. Squalene sind ungesättigte Kohlenwasserstoffe, die mit circa 15 % als natürlicher Bestandteil im Talg unserer Haut vorkommen. Der Talg oder Sebum bildet die natürliche Schutzschicht auf unserer Haut und schützt sie vor Feuchtigkeitsverlust und hält sie geschmeidigt. Der Squalenanteil im Talg liegt bei ca. 15%. Squalene finden sich unter anderem auch in Olivenöl, Palmöl, Reiskeim oder Weizenkeimöl wieder. Am Häufigsten tritt Squalen im Amaranthöl auf (8%). 

 

Squalene sind oxidationsempfindlich und verderben relativ rasch, während Squalane vollkommen oxidationstabil und hitzeresistent sind.

Trotzdem sind Squalene und Squalane sich in ihren hautpflegenden Eigenschaften sehr ähnlich.

Beide Stoffe bilden vollkommen klare, geruchsneutrale Öle. Sie bewahren die Feuchtigkeit und verringern den Wasserverlust der Haut. Squalan verteilt sich sehr gut auf der Haut (hohe Spreitfähigkeit, niedrig viskos) und hinterlässt ein sehr angenehmes, schön seidiges, nicht fettiges Hautgefühl und ist nicht reizend. Außerdem hilft Squalan pflegende Wirkstoffe in die Haut einzubringen.

 

Squalane werden als pflegende Bestandteile zahlreicher kosmetischer Produkte eingesetzt um die Haptik zu verbessern und ein angenehmeres Hautgefühl zu erreichen. Reines Squalan kann als  Pflegemittel bei trockener Haut und spröden Haaren eingesetzt werden.